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Pressemitteilungen

Nr. 40/2013
Osnabrück, 2013-02-19

Unabhängig von der Herkunft studieren!

Studierende im Lehramt an berufsbildenden Schulen fördern Bildungsgerechtigkeit

Der Anteil an Studierenden aus nichtakademischen Familien ist immer noch relativ gering. Besonders Schüler und Schülerinnen berufsbildender Schulen haben Potential. Um dies zu fördern, bietet das Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Osnabrück in Kooperation mit der gemeinnützigen Initiative »ArbeiterKind.de« im kommenden Sommersemester ein Mentoring-Seminar für die Studierenden im Bachelor Lehramt an berufsbildenden Schulen an.

Bei dem Kooperationspartner »ArbeiterKind.de« handelt es sich um eine bundesweite Initiative, die sich inzwischen mit über 5.000 ehrenamtlichen Mentoren und Mentorinnen um die Förderung Studierender aus Familien mit nichtakademischem Hintergrund bemüht. Als Partner konnten zudem fast alle berufsbildenden Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück mit ihren unterschiedlichen Schulzweigen gewonnen werden.

Die Lehrveranstaltung »Mentoringprogramm zum Projekt HOP« ist eingebunden in das Projekt »Hochschulperspektiven für Schüler und Schülerinnen berufsbildender Schulen«, das noch bis Ende 2013 vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wird. Es soll dazu beitragen, an niedersächsischen Hochschulen den Anteil der Studierenden aus sogenannten bildungsfernen Schichten zu erhöhen. Mit Hilfe von Informationsveranstaltungen von Studierenden sollen insbesondere Schüler und Schülerinnen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien an den berufsbildenden Schulen in ihrer spezifischen Ausbildungssituation an die Möglichkeiten eines Studiums herangeführt werden.

Ziel des Mentoring-Seminars wird es sein, Studierende in der Lehramtsausbildung für berufliche Bildung für das Thema Bildungsgerechtigkeit zu sensibilisieren und zu Ansprechpartnern zum Thema Studium für Schüler und Schülerinnen an den berufsbildenden Schulen im Stadtgebiet und im Landkreis Osnabrück zu machen. Konkret werden diese Studierenden als Mentoren qualifiziert, um Schülern und Schülerinnen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien Perspektiven für ihre Bildungszukunft aufzuzeigen. Sie erfahren Praxis in Beratung und Kommunikation vor Gruppen oder mit Einzelnen und lernen die Zielgruppe kennen, mit der sie nach Beendigung des Studiums pädagogisch arbeiten werden. Den Studierenden bietet sich durch das Mentoring damit zudem noch vor den Schulpraktika die Möglichkeit, eine der berufsbildenden teilnehmenden Schulen im Raum Osnabrück kennen zu lernen.

Die Anmeldung beginnt am 1. März und endet am 25. März. Das Projekt startet mit einem Seminar am 4. und 5. April vor Beginn der regulären Veranstaltungen im Sommersemester. Fragen zur Teilnahme am Mentoring beantwortet Sabine Hoffmann, E-Mail: hoffmann@arbeiterkind.de Telefon: (0541) 969 6343

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Thomas Bals, Universität Osnabrück
Fachgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Katharinenstraße 24, 49078 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6305
E-Mail: tbals@uni-osnabrueck.de

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letzte Änderung: 2013-02-19  (TH)
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