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Zeitung Universität Osnabrück

Ausgabe Nr. 96/3 vom 1. Juni 1996 (Uni intern, S. 10)

"Neue finanziellen Belastungen für Studierende abwehren"

Sieben Referate im Allgemeinen Studentenausschuß besetzt

(red.) Das Studierendenparlament der Universität Osnabrück hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 22. Mai 1996, einen neuen Allgemeinen Studentinnen- und Studentenausschuß (AStA) gewählt. In der Wahl setzten sich überraschend eine "Koalition" aus dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), der Heger-Tor-Wall-Liste mit den Unabhängigen Wirtschaftswissenschaftlern (UWIS) und den Unabhängigen Juristen (JURIS) sowie der JUSO-Hochschulgruppe und aus Studierenden ohne Listen-Anbindung durch. In den vergangenen fünf Jahren hatten jeweils linke Gruppierungen den AStA gestellt.
Das Studierendenparlament wählte folgende Referentinnen und Referenten in den neuen AStA:

Die Referentinnen und Referenten wurden jeweils im ersten Wahlgang gewählt. Wie Wahlleiter Friedrich Schütz weiter erläuterte, mußte die Besetzung des Fachschaftsreferates zunächst zurückgestellt werden. Die Wahl werde zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
Der neue Allgemeine Studentinnen- und Studentenausschuß wurde für die Amtszeit von einem Jahr gewählt. Zu den Arbeitsschwerpunkten des Gremiums betonte Öffentlichkeitsreferent Lars Wortmann: "Vorrangiges Ziel wird es sein, neue finanzielle Belastungen für die Studierenden und weitere Sparmaßnahmen des Landes abzuwehren. Um dies zu erreichen, werden sich auch die Studentinnen und Studenten stärker als bisher zu Wort melden müssen." Im Bereich Soziales werde man sich insbesondere um Studierende mit Kindern sowie behinderte Studierende einsetzen, Anliegen des Ökologie-Referates sei, den Umweltschutz mit Unterstützung der Studentinnen und Studenten stärker an der Uni zu verankern.
Der AStA ist im Uni-Gebäude an der Alten Münze 12 zu finden. Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr sowie am Dienstag jeweils bis 15 Uhr. Die Rechtsberatung findet am Dienstag zwischen 13 und 15 Uhr, die BAföG-Beratung am Mittwoch und am Freitag von 10 bis 12 Uhr statt. Außerdem bietet der AStA am Donnerstag von 12.30 bis 13.30 Uhr eine psycho-soziale Beratung an. Telefonische Terminabsprachen (Tel. 0541/25337, 29497, 27492 oder 969-4193) sind möglich.


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