Ausgabe Nr. 96/4 vom 10. Juli 1996 (Sudentenwerk aktuell, S.
10)
(red.) Nach rund achtmonatiger Bauzeit konnte das neue Gästehaus der Universität Osnabrück (siehe auch Bericht auf Seite 1) Ende Juni offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Wesentlichen Anteil an dem erfolgreichen Abschluß dieser Baumaßnahme hat das Studentenwerk Osnabrück. Unter seiner Regie wurden Sanierung und Umbau der denkmalgeschützten Villa an der Lürmannstraße 33 durchgeführt. Der Geschäftsführer des Studentenwerks, Otto Kerll: "Mit diesem Projekt haben wir unsere Kompetenz in allen Baufragen erneut unter Beweis gestellt."
Als besondere Leistungen wertete es Otto Kerll, daß
der angesetzte Festpreis für die Baumaßnahme
eingehalten werden konnte, obwohl es bei dem 85 Jahre alten
Gebäude zahlreiche Unwägbarkeiten gegeben habe. Nicht
zuletzt hätten auch die Anforderungen des Denkmalschutzes
für zusätzliche Belastungen gesorgt. Otto Kerll: "Wir
sind dem Wunsch von Land und Universität Osnabrück,
den Umbau zu übernehmen, dennoch gern gefolgt. Er zeigt,
daß sich das Studentenwerk Osnabrück in Sachen Bau
und Umbau einen guten Ruf erworben hat."
Das Studentenwerk hat seit seiner Gründung 1973 zahlreiche
Bauvorhaben für Studentenwohnheime realisiert. So wurde
unter anderem die ehemalige Gasuhrenfabrik Kromschröder,
eine alte Industrieanlage aus der Gründerzeit, in eine
Wohnanlage mit 310 Plätzen umgewandelt. Mit dem gelungenen
Umbau, bei dem die historische Fassade mit Bogenfenstern und
Backsteinornamentik erhalten blieb, wurde das Studentenwerk
Landes- und Bundessieger des Wettbewerbs "Bauen und Wohnen in
alter Umgebung". Eine weitere Wohnanlage ist in einem alten
Wasserwerk aus dem Jahre 1891 angesiedelt.