Ausgabe Nr. 96/5 vom 15. Oktober 1996 (Internationales, S.
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(red.) Der Berater des kubanischen Gesundheitsministers, Comendeiro Hernández, hat sich Ende August zu einem Arbeitsbesuch an der Universität Osnabrück aufgehalten. In einem Gespräch mit dem Uni-Vizepräsidenten und Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schwanitz wurden dabei Kooperationsmöglichkeiten zwischen Kuba und Osnabrück erörtert. Wie Prof. Schwanitz erläuterte, hat die Medizinische Akademie in Havanna Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Gesundheitswissenschaften und insbesondere dem Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie. Prof. Schwanitz: "Der Nickel- und Kupferbergbau hat bei vielen Kubanern berufsbedingte Hautkrankheiten ausgelöst. Darüber hinaus ist eine rasante Zunahme allergischer Erkrankungen wie Neurodermitis oder allergisches Asthma zu verzeichnen. Hier scheinen die Ursachen noch nicht geklärt zu sein." Das kubanische Gesundheitsministerium werde, so Prof. Schwanitz, demnächst offiziell eine Einladung zur Kooperation aussprechen. Wie der Wissenschaftler weiter betonte, soll auf Hochschulebene außerdem eine mögliche Zusammenarbeit mit der Universität in Havanna geprüft werden. Das Akademische Auslandsamt habe dazu bereits Kontakte nach Havanna aufgenommen. Voraussichtlich wird der Rektor der kubanischen Hochschule die Universität Osnabrück im November dieses Jahres besuchen.