Ausgabe Nr. 96/5 vom 15. Oktober 1996 (Internationales, S.
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(red.) Die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität Osnabrück, Barbara Schluck, hat als deutsche Vertreterin an einer Auswahlrunde für Kooperationsprojekte im Bereich "University Management" teilgenommen. Bei diesem Treffen in Turin (Italien) wurden Projekte bewertet, die auf eine gemeinsame Durchführung von Strukturmaßnahmen an Hochschulen in Armenien, Aserbaidschan, Weißrußland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, der Mongolei, Moldawien, der Russischen Förderation, Tadschikistian, Turkmenistan, der Ukraine und Usbekistan zielen. Unterstützt werden diese Vorhaben im Rahmen des TEMPUS/TACIS-Förderprogramms der Europäischen Union (EU), das die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in den Mitgliedstaaten der EU und entsprechenden Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen in den Ländern Mittel- und Osteuropas forcieren will.
Wie Barbara Schluck jetzt mitteilte, lagen insgesamt 141 Anträge auf Vorprojekte, 79 Anträge auf Hauptprojekte und 53 Anträge auf Kompaktprojekte zur Begutachtung vor. Das Expertengremium war dabei mit 24 Fachleuten aus der Europäischen Union und 20 Vertretern der förderungsberechtigten Länder besetzt. Zuvor hatte bereits die European Training Foundation, die zu dieser Begutachtungsrunde eingeladen hatte, die Anträge nach technisch-organisatorischen Gesichtspunkten bewertet. Über die vom Begutachtungsgremium erarbeitete Prioritätenliste wird jetzt abschließend die Europäische Kommission in Brüssel entscheiden.
Nach Angaben von Barbara Schluck ist die Universität Osnabrück mit drei Kompaktprojekten in der Spitzengruppe der zur Förderung vorgeschlagenen Projekte vertreten. Die Vorhaben, die mit "gut" bis "sehr gut" bewertet wurden, haben den Aufbau von Büros für internationale Beziehungen an den Hochschulen in Petrozavodsk (Rußland) und Ulaanbaatar (Mongolei) sowie einer Betreuungseinrichtung für Studierende an der Universität Twer (Rußland) zum Ziel.