Ausgabe Nr. 96/6 vom 10. Dezember 1996 (Tagungen/Termine, S.
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(red.) Der Streit zwischen Hebammen und Ärzten über die richtige Art von Geburtshilfe ist alt. "In der Diskussion ist es aber nur schwer möglich, den Standpunkt der Hebammen deutlich zu machen, weil sie kaum schriftliche Zeugnisse hinterlassen haben", sagt Dr. Beate Schücking, Professorin für Gesundheits- und Krankheitslehre, Psychosomatik in der Arbeitsgruppe Gesundheitswissenschaften der Universität Osnabrück. Auf ihre Initiative wird nun vom 7. bis 28. Januar 1997 im Foyer der Universitätsbibliothek Osnabrück (Alte Münze/Kamp) eine Ausstellung mit dem Titel "Dem Hebammenwissen auf der Spur" gezeigt.
Zu sehen sind unter anderem Hebammenlehrbücher aus der Zeit zwischen 1569 und 1840, der Nachbau eines Gebärstuhls von 1650 sowie alte Instrumente der Geburtshilfe und Anschauungsobjekte aus der Zeit um 1800. Konzipiert und zusammengestellt wurde die Ausstellung von Christine Loytved von der Osnabrücker Arbeitsgruppe Gesundheitswissenschaften und Dr. Bettina Wahrig-Schmidt vom Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Universität Lübeck. Die offizielle Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 7. Januar 1997, 19 Uhr, in der Bibliothek statt. Daran werden auch Prof. Schücking und Bibliotheks-Direktor Dr. Eilhard Cordes teilnehmen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 19.30 Uhr, Sonnabend von 9 bis 13 Uhr.