Ausgabe Nr. 96/6 vom 10. Dezember 1996 (Internationales, S.
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(red.) Die Universität Osnabrück ist als eine von sechs Hochschulen an einem Pilotprojekt beteiligt, das die Kooperation zwischen Kanada und den Ländern der Europäischen Union (EU) auf dem Gebiet der universitären Ausbildung fördern will. Für dieses Modellvorhaben mit einer Laufzeit von drei Jahren stellt die EU Finanzmittel in Höhe von knapp 100.000 ECU (rund 180.000 DM) für die europäischen Projektpartner - neben Osnabrück die schwedische Växjö University, die Universidad de Navarra in Pamplona (Spanien) und die Ecole Supérieure de Commerce in Poitiers (Frankreich) - zur Verfügung. Die beteiligten kanadischen Hochschulen, die Université de Sherbrooke in Québec und die Wilfrid Laurier University in Waterloo (Ontario), erhalten Fördermittel von der Regierung ihres Landes.
Ein erstes Arbeitstreffen der Kooperationspartner fand im Herbst dieses Jahres in Kanada statt. Osnabrücker Teilnehmer waren der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Witte, der für die inhaltliche Betreuung der Kooperation verantwortlich ist, und Beate Teutloff vom Akademischen Auslandsamt, das die Organisation übernommen hat. Vorgesehen ist, im ersten Projektjahr zunächst Lehrveranstaltungen zu kanadischen und europäischen Wirtschaftsfragen an den jeweiligen Hochschulen anzubieten. Der Studentenaustausch soll dann im akademischen Jahr 1997/98 beginnen. Insgesamt zehn Osnabrücker Studierende können dann gebührenfrei und unter Umständen auch mit einem Stipendium in Québec oder in Waterloo studieren.