Ausgabe Nr. 96/6 vom 10. Dezember 1996 (Forschung, Lehre,
Studium, S. 6)
Donnerstag, 5. Dezember, 13 Uhr, Frequenz 104,8 MHz - zum ersten Mal geht "Negligé" auf Sendung. Ein Magazin, mit dem Studierende der Universität Osnabrück ihren Kommilitonen, den Uni-Mitarbeitern und allen Freunden der Hochschule transparent machen wollen, was aktuell auf dem "Campus" passiert. Mit einer bunten Mischung aus Unterhaltung, Musik und Infos wird sich "Negligé" künftig jeden Donnerstag zwischen 13 und 14 Uhr im "Offenen Kanal", dem Osnabrücker Bürgerfunk, präsentieren.
Wie in vielen anderen Städten Deutschlands besteht seit Oktober dieses Jahres auch für die Bürgerinnen und Bürger in Osnabrück die Möglichkeit, selbst "Radio zu machen". Die Studierenden Dirk Höstmann, der bereits beim Bürgerfunk in Nordrhein-Westfalen Medienerfahrung gesammelt hat, und Lars Wortmann, Pressereferent beim Allgemeinen Studentinnen- und Studentenausschuß (AStA), ergriffen die Initiative, um das Projekt "Uni-Radio" auf die Beine zu stellen. Die Pressestelle der Universität Osnabrück sicherte Unterstützung zu, und zur ersten Redaktionssitzung kamen gleich 40 Studierende.
Das Konzept steht, "Negligé" kann zeigen, was in ihm steckt. In einem Kulturblock gibt es Tips für Kino, Theater, Konzerte oder Ausstellungen im Osnabrücker Raum, in einem Serviceteil werden Jobs, Wohnungsangebote oder Mitfahrgelegenheiten bekannt gegeben. Eine Glosse informiert über die "wirklich" wichtigen Fragen des studentischen Lebens, und "Die heiße Ecke" verteilt Grüße und Küsse über den Äther. Einen Schwerpunkt von "Negligé" bilden aber die Berichte über hochschulpolitische Entwicklungen an der Universität Osnabrück, beispielsweise das Hochschulstrukturkonzept. Wichtig für alle Beteiligten: Das transprarente Uni-Magazin arbeitet unbeeinflußt vom AStA oder von anderen Einrichtungen der Hochschule.
Die "Negligé"-Redaktion kann über den AStA, Tel. (0541) 25337, erreicht werden. Wir hören voneinander!
Olaf Fritsche