Ausgabe Nr. 97/2 vom 15. April 1997 (Namen und Nachrichten, S. 12)
(red.) "Weniger bürgernah, aber mit viel Raum für eigene Ideen", so charakterisiert Dr. Ute Langenbeck nach genau einem Jahr ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der Landeshochschulkonferenz (LHK) Niedersachsen an der Universität Osnabrück. Im Blick hat sie bei diesem Vergleich die Zeit als persönliche Referentin des Abgeordneten im Nordrhein-Westfälischen Landtag, Karl Schultheis, für den sie unter anderem Bürgergespräche organisierte und selbst Bürgerberatung betrieb. Bei Schultheis, der wisssenschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag war, habe sie reichlich Erfahrung in der wissenschaftspolitischen Diskussion gewinnen können, die ihr nun als LHK-Geschäftsführerin zugute komme, so Ute Langenbeck. Als Referentin des LHK-Vorsitzenden, Uni-Präsident Prof. Dr. Rainer Künzel, bleibe jedoch mehr Zeit, um inhaltlich an den Dingen zu arbeiten.
Ute Langenbeck wurde 1959 in Rheinhausen bei Duisburg geboren, besuchte in ihrem Heimatort die Schule und erwarb hier auch die Hochschulreife. Von 1978 bis 1985 absolvierte sie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ein Studium der Sozialwissenschaften und der Geschichte, das sie mit der ersten Staatsprüfung für das Lehramt Sekundarstufe I und II abschloß. Im Anschluß an das Studium begann sie an der RWTH Aachen mit ihrer Promotion im Bereich der Politischen Wissenschaften sowie der Mittleren und Neueren Geschichte. Die Dissertation zum Thema "Wertewandel - ein Politikum" schloß sie 1990 ab.
Von 1985 bis 1995 arbeitete Ute Langenbeck als Persönliche Referentin des Abgeordneten Schultheis und war anschließend als Projektmanagerin und PR-Referentin am Europäischen Centrum für Mechatronik in Aachen tätig. Im April 1996 übernahm sie die Geschäftsführung der LHK unter dem Vorsitz von Prof. Künzel. Dr. Langenbeck schätzt an ihrer Tätigkeit für die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, daß sie Einblicke in wesentliche Entscheidungsprozesse nehmen kann - aber auch die Tatsache, daß in Osnabrück Beruf und Privatleben vereinbar sind. Die erste gemeinsame Wohnung mit ihrem Ehemann ist dafür sichtbares Zeichen.
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