Ausgabe Nr. 97/4 vom 15. Juli 1997 (Forschung, Lehre, Studium, S. 11)
(red.) Die geplante Psychosoziale Beratungsstelle (PSB), die das Studentenwerk Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück zum Wintersemester 1997/98 einrichten wird, soll in das Gebäude an der Sedanstraße 4 einziehen. Das teilte jetzt der Geschäftsführer des Osnabrücker Studentenwerks, Otto Kerll, mit. Wie Otto Kerll weiter erläuterte, sind die Stellen für die Leitung der neuen Einrichtung und die Beratungsarbeit selbst (drei Teilzeitkräfte) inzwischen ausgeschrieben worden. Ende Juli soll zunächst das Auswahlverfahren für einen Leiter oder eine Leiterin beginnen. Die Beratungsstelle wird zum 1. Oktober dieses Jahres ihre Arbeit aufnehmen.
Die Psychosoziale Beratungsstelle wendet sich an Studierende, die an Ängsten, Kontaktproblemen oder Isolation leiden, die mit Lern- und Arbeitsstörungen zu kämpfen haben oder ihrem Studienumfeld verunsichert gegenüberstehen. Aufgabe der PSB wird es sein, diese Studierenden in der Lebens- und Studiengestaltung zu beraten, ihnen Orientierung zu bieten und sie gegebenenfalls an geeignete Hilfseinrichtungen zur Therapie weiterzuvermitteln. Die neue Beratungsstelle steht dabei nicht nur Studentinnen und Studenten der Universität, sondern auch den Studierenden der Fachhochschule Osnabrück und der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland offen.
Um die Finanzierung der PSB endgültig sicherzustellen, ist eine Anhebung der Semesterbeiträge von 40 auf 50 DM zum Wintersemester 1997/98 notwendig. Die Anhebung sei aber zweckgebunden allein für die Beratungsstelle bestimmt, betonte der Studentenwerks-Geschäftsführer, der den Studierenden für ihren "solidarischen Beitrag" dankte.
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