Ausgabe Nr. 97/5 vom 15. Oktober 1997 (Internationales, S. 10)
Das Mongolian Universities Consortium, ein Zusammenschluß von zehn Universitäten in der Hauptstadt der Mongolei, Ulaanbaatar, und die Universität Osnabrück haben im Sommer eine Kooperation vereinbart, die den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden vorsieht. Die Kooperation ist im Rahmen eines seit Anfang dieses Jahres laufenden Kompaktprojektes zustandegekommen. Das bis 1998 befristete Vorhaben, an dem auch die Universitäten Gent (Belgien) und Lund (Schweden) beteiligt sind, soll die Internationalisierung der mongolischen Universitäten vorantreiben. Es wird Rahmen des TEMPUS/TACIS-Programms von der Europäischen Union (EU) gefördert.
Ziel ist es, die Universitäten in der Mongolei in die Lage zu versetzen,eigenständig internationale Kontakte zu knüpfen und weiterzuentwickeln. Dazu werden Weiterbildungsaufenthalte an den drei EU-Hochschulen durchgeführt. Außerdem erhalten die mongolischen Rektoren Gelegenheit, an den Versammlungen der Santander Group, einem Netzwerk von über 40 Hochschulen in Europa, teilzunehmen. Im Oktober werden Vertreter des Consortiums zu Gast in Osnabrück sein, um einen konkreten Kooperationsplan zu entwickeln. Finanzierungshilfe soll beim Deutschen Akademischen Austauschdienst beantragt werden.
Joey D. Ovey, Akademisches Auslandsamt
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