Ausgabe Nr. 97/6 vom 15. Dezember 1997 (Forschung, Lehre, Studium, S. 5)
(red.) Nach Angaben der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat jeder Wissenschaftler der Universität Osnabrück in den Jahren 1991 bis 1995 durchschnittlich 77.430 DM an Fördergeldern der DFG eingeworben. Damit rangiert die Universität auf Platz 32 unter bundesweit 68 Hochschulen. Tatsächlich aber steht der Osnabrücker Hochschule in diesem Leistungsranking sogar Platz 26 zu.
In ihren Berechnungen hat die DFG Osnabrück mit dem damaligen Standort Vechta "belastet", obwohl dieser bereits vom Mai 1989 an in haushaltsrechtlichen Angelegenheiten eigenständig geführt worden ist. Vechta selbst hat mit 86 Wissenschaftlern zwischen 1991 und 1995 nur rund 500.000 DM an DFG-Fördergeldern eingeworben, Osnabrück dagegen mit 409 Wissenschaftlern 37,8 Millionen DM und damit 98,5 Prozent der von der DFG genannten Gesamtfördersumme von 38,3 Millionen DM. Ohne Vechta liegt daher die durchschnittliche Fördersumme in Osnabrück bei 92.400 DM.
Der Präsident der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Rainer Künzel, erklärte dazu: "Das DFG-Ranking ist erneut ein Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Hochschule. Vor der Universität Osnabrück rangieren vor allem Technische Universitäten, die traditionsgemäß einen hohen Anteil an Drittmitteln haben." Die Universität Oldenburg hat 41.100 DM je Wissenschaftlerstelle eingeworben und belegt damit Platz 54.
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