Ausgabe Nr. 97/6 vom 15. Dezember 1998 (Internationales, S. 10)
(red.) Die Universität Osnabrück hat in diesem Wintersemester zum ersten Mal ausländische Studierende, die in den vergangenen Jahren einen Aufenthalt in Osnabrück absolviert haben, zu einem Treffen an ihre "alte" Hochschule eingeladen. 22 Studentinnen und Studenten aus 13 Ländern folgten Anfang November dieser Einladung nach Osnabrück. "Wir haben eine ganze Reihe von Briefen in alle Welt verschickt und waren überrascht, wie groß das Interesse an einem solchen Treffen ist", so Teresa Gehrs vom Akademischen Auslandsamt, die diese Aktion organisiert hat. Nach dem erfreulichen Auftakt will das Auslandsamt die Ehemaligen künftig regelmäßig in Osnabrück zusammenholen. Die Universität ist damit eine der ersten Hochschulen bundesweit, die in dieser Form Kontakte zu ehemaligen ausländischen Studierenden pflegt.
Die Treffen sind Teil der universitären Bemühungen, Studium und Lehre weiter zu "internationalisieren". Das 1996 vom Auslandsamt gegründete Forum "Osnabrück Alumni International" soll dabei Anlaufstelle für Ehemalige sein und nach und nach auch "Ableger" im Ausland bekommen. Teresa Gehrs: "Auf lange Sicht wollen wir ein weltweites Netz an Alumni-Foren aufbauen. Sie sollen dazu beitragen, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und die persönlichen Kontakte zu stärken."
Das erste Herbsttreffen in Osnabrück bot den Besuchern aber nicht nur die Möglichkeit, alte Kontakte aufzufrischen. Während des viertägigen Aufenthaltes standen auch zwei Tagungen zu aktuellen politischen Fragen auf dem Programm. Teresa Gehrs ist übrigens selbst eine dieser "Ehemaligen". Die gebürtige Engländerin hat in Hull studiert und dabei auch einen Auslandsaufenthalt an der Universität Osnabrück absolviert ...
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