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Zeitung Universität Osnabrück

Ausgabe Nr. 97/6 vom 15. Dezember 1997 (Uni intern, S. 14)

Hoher Besuch in der Uni-Kita

Infos zu den "Kleinen Strolchen"

(red.) Hoher Besuch bei den "Kleinen Strolchen" in der Kindertagesstätte der Universität Osnabrück: Dr. Marianne Horstkötter vom niedersächsischen Frauenministerium und der SPD-Bundestagsabgeordnete Eckhard Fasold waren Anfang November zu Gast in der Kita, um sich über Entstehung und Arbeit der Betreuungseinrichtung sowie den Elternverein Uni-Kita e.V. und sein Konzept zu informieren.

Die Kita hat im Oktober vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen, nachdem das Studentenwerk Osnabrück das Haus an der Sedanstraße 2 A überwiegend aus Eigenmitteln und einem Zuschuß des Landes Niedersachsen renoviert und kindergerecht umgebaut hatte. Zwei Etagen hat der überwiegend studentische Elternverein Uni-Kita angemietet, der das Projekt angeschoben hat und die Kindertagesstätte nun als Träger führt. Unterstützung gab es dabei von vielen Seiten: Neben dem Studentenwerk setzten sich der Personalrat und Uni-Bedienstete in einem bereits 1992 gegründeten Verein, der Allgemeine Studierendenausschuß der Universität Osnabrück, die Hochschulleitung und Wissenschaftler für das Vorhaben ein.

Die Geschichte einer uninahen Tagesstätte reicht allerdings schon zwanzig Jahre zurück, wie sich Jörg Pohlmann vom Personalrat der Universität Osnabrück erinnert. Erste Anfra-gen für eine spezielle Kinderbetreuung gab es nach seinen Angaben bereits 1976. Mit einer Umfrage im folgenden Jahr ermittelte die Personalvertretung unter den Beschäftigten, wie groß der Bedarf tatsächlich war. 1978 wurde der Antrag auf Einrichtung einer Betriebskindertagesstätte eingebracht. Er sei allerdings, so Jörg Pohlmann, von der Landesregierung abgelehnt worden. 1986 habe sich dann eine Elterninitiative im Fachbereich Sozialwissenschaften an den Personalrat gewandt. Jörg Pohlmann: "Wieder hatte ein Antrag keinen Erfolg".

Von 1992/93 an wurden die Bemühungen um die Einrichtung einer Kita weiter intensiviert. Die Kindertagesstätte umfaßt heute zwei Gruppen. Betreut werden hier zwölf Kinder im Alter von bis zu drei Jahren und 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Mittel für den laufenden Betrieb der Kita stammen aus den Töpfen von Stadt und Land sowie zu zehn Prozent aus Elternbeiträgen.


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