Ausgabe Nr. 97/6 vom 15. Dezember 1997 (Internationales, S. 10)
(red.) Möglichst viele Studierende für einen Auslandsaufenthalt zu gewinnen - das war das Anliegen der "Internationalen Wochen", die auf Initiative des Akademischen Auslandsamtes und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) erstmals an der Universität Osnabrück stattgefunden haben.
Von Ende November bis Anfang Dezember boten dazu Auslandsamt und AStA ein umfangreiches Programm insbesondere mit Informationsveranstaltungen. So konnten sich die Studierenden in verschiedenen Einzelvorträgen einen Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes in dem jeweiligen Studienfach bestehen. Dazu erklärte Prof. Dr. Rainer Künzel, Präsident der Universität Osnabrück: "Internationalisierung und Globalisierung erfordern nicht nur umfassende sprachliche Kompetenzen, sondern auch die durch nichts zu ersetzende Erfahrung der Besonderheit anderer Kulturen. Daher sind Auslandsaufenthalte nicht nur eine persönliche Bereicherung, sondern auch ein ,Karrierebaustein' für den Arbeitsmarkt."
Auf dem Programm der "Internationalen Wochen" standen aber auch eine Podiumsdiskussion zur Internationalisierung des Studiums, eine Filmvorführung, ein Begegnungsturnier und eine internationale Nikolausparty. Barbara Schluck, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, zeigte sich "zufrieden mit der Resonanz", wenn auch die Teilnehmerzahlen unter dem Streik litten.
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